gefördert durch:
das Baden-Württemberg Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

sowie
die Stiftung Landesbank Baden-Württemberg
BNE-Tagung 06.-07. Juni 2026 in Filderstadt
Bundesweite BNE-Tagung zeigt: Streuobstwiesen sind Lernorte, wo Bildung für nachhaltige Entwicklung Früchte trägt
PRESSEMITTEILUNG
08.06.2026
Bundesweite BNE-Tagung zeigt: Streuobstwiesen sind Lernorte, wo Bildung für nachhaltige Entwicklung Früchte trägt
Download Flyer & Tagungsprogramm BNE-Tagung 6.-7. Juni 2026
Rund 60 Streuobst-Pädagoginnen und Streuobst-Pädagogen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen vom 6. bis 7. Juni 2026 im Tagungshaus Bernhäuser Forst in Filderstadt zur bundesweiten BNE-Tagung „Wenn Bildung für nachhaltige Entwicklung Früchte trägt – Transformatives Lernen auf der Streuobstwiese“ zusammen.

Veranstaltet wurde die Tagung von der Internationalen Streuobst-Pädagogik Akademie (ISA gGmbH) und dem Streuobst-Pädagogen e.V. Ziel war es, die Rolle von Streuobstwiesen als Lernorte für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Mittelpunkt zu stellen und Perspektiven für eine zukunftsfähige Bildungsarbeit zu diskutieren.
In ihrem Grußwort würdigte Sarah Schweizer, die Staatssekretärin des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat des Landes Baden-Württemberg die Bedeutung der Streuobstwiesen als Bildungsorte für nachhaltige Entwicklung.
Dabei zeigte sie sich besonders angetan von Quitti Quak, dem sympathischem Botschafter der Streuobst-Pädagogik. Das Maskottchen verdeutlicht auf anschauliche Weise, wie komplexe Nachhaltigkeitsthemen kindgerecht vermittelt und Begeisterung für Natur, Artenvielfalt und regionale Kulturlandschaften geweckt werden können.
Im Zentrum der Tagung stand die Frage, wie Bildung Menschen nicht nur informieren, sondern zum Nachdenken, Perspektivwechsel und nachhaltigem Handeln anregen kann. Fachvorträge, Praxisbeispiele, Workshops und Exkursionen verdeutlichten, dass Streuobstwiesen hierfür ideale Voraussetzungen bieten: Sie verbinden ökologische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Fragestellungen auf anschauliche Weise und machen Nachhaltigkeit unmittelbar erfahrbar.
Zu den Höhepunkten der Tagung gehörten Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Bildungsakteurinnen und Bildungsakteuren sowie Praktikerinnen und Praktikern aus der Streuobst-Pädagogik. Dabei wurden aktuelle Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung ebenso vorgestellt wie konkrete Beispiele für transformatives Lernen auf der Streuobstwiese.
Besonderes Interesse fanden die Exkursionen zu regionalen Streuobstprojekten sowie die praxisorientierten Workshops zu Themen wie Vögeln, Insekten, Kräutern und Bestäubung. Die Teilnehmenden erhielten zahlreiche Anregungen für ihre eigene Bildungsarbeit und entwickelten gemeinsam neue Ideen für die Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen.
"Nachhaltigkeit entsteht nicht durch Wissen allein. Menschen verändern ihr Handeln dann, wenn sie berührt werden, Zusammenhänge erkennen und eigene Erfahrungen machen können. Genau dafür bietet die Streuobstwiese ideale Voraussetzungen“, betonte Beate Holderied, die Begründerin der Streuobst-Pädagogik.
Die Veranstalterinnen und Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Die große Resonanz und die intensive Vernetzung zwischen den Teilnehmenden, zeigen, dass das Interesse an innovativen Ansätzen, wie dem transformativen Lernen, innerhalb der Bildung für nachhaltige Entwicklung weiter wächst.
Mit der Tagung wurde zugleich deutlich, welches Potenzial die Streuobst-Pädagogik für die Umsetzung von BNE besitzt. Die gewonnenen Impulse sollen künftig in Fortbildungen, Bildungsangeboten und Projekten der Internationalen Streuobst-Pädagogik Akademie und des Streuobst-Pädagogen e.V. weitergeführt werden.
Weitere Informationen:
www.streuobst-paedagogen.de
www.streuobst-akademie.de
www.quittiquak.de
gefördert durch:
das Baden-Württemberg Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

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